10 Jul

Wärmeverbund Gleis Nord

Wärmeverbund Gleis Nord Lenzburg

Quartierwärmerversorgung

Die EBM Wärme AG versorgt den Wärmeverbund Gleis Nord in Lenzburg mit Wärme ab einer Holzkesselanlage mit Gas als Spitzenlastdeckung. Unsere Aufgabe war die Ausführungsplanung der Heizzentrale, inkl. aller Kessel sowie der Fernleitungsanbindung. Weiter haben wir die Regelung der Gesamtanlage geplant und als spezielles Highlight die beiden Holzkessel für variablen Wasserdurchsatz gebaut. So reduziert sich der Stromverbrauch der Kesselpumpen um mehrere Hundert Kilowattstunden pro Jahr. Die Energiedeckung der Holzkessel beträgt über 90% der Gesamtenergie.

Baujahr

2012 bis 2014

Bauvolumen

CHF 2‘500‘000.–

Heizleistung:
  • Verbund 2‘500 kW
  • Holzkessel 900 bzw. 1‘200 kW
  • Gasspitzenkessel 1‘750 kW

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10 Jul

Flaigg Plastics Breitenbach

Flaigg Plastics Breitenbach

Die Kunststoffbehälterproduktion benötigt eine konstante Formentemperatur, damit die Behälter in der geplanten Ausführung und Qualität geblasen werden können. Der Kühlung kommt hier eine essenzielle Bedeutung zu. Bei der Flaigg Plastics war nicht bekannt, welche Leistung und welche Anlagendrücke im Kaltwassernetz dazu notwendig waren. Erst verschiedene Tests haben die richtige Kühlart ergeben. Leider zeigten sich beim schliesslich optimierten Betrieb des Kaltwassernetzes an der bestehenden, bereits durch diverse winterliche Frostbelastungen angeschlagenen Kältemaschine diverse Schäden. Nun galt es, innert kürzester Zeit verschiedene Herausforderungen zu bewältigen. Wir mussten eine neue, frostresistente Maschine bauen, die eine konstante Kühltemperatur ermöglicht und sich gleichzeitig durch eine hohe Energieeffizienz auszeichnet – dies auch bei schwankenden Leistungen.

Da eine solche Maschine auf dem Markt standardmässig nicht beschafft werden konnte, haben wir einen eigenen Ansatz mit einer zweiteiligen Maschine gewählt. Dabei haben wir die Kompressor-Rückkühlung und SPS-Regelung ausserhalb des Gebäudes platziert – somit gehören Lärm und Abwärme im Raum der Vergangenheit an. Der Kaltwasserkühler befindet sich hingegen innerhalb des Gebäudes, somit dürften die Umgebungstemperaturen in diesem Bereich nie in den Frostbereich fallen. Eine individuell angepasste Regelung rundet die Anlage ab. Die Temperaturen können nun über einen weiten Leistungsbereich innerhalb von 0.4 °C konstant Gehalte werden. Vom Konzeptvorschlag bis zur fertigen Maschine vergingen gerade einmal 6 Wochen.

Baujahr

2014

Bauvolumen

CHF 50’000.–

Kälteleistung
  • Kälteleistung 30 kW
  • Kaltwassertemperatur 12°C
  • Regelbereich 25 bis 100%

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10 Jul

Wärmeversorgung, Loog QLM

Quartierwärmeversorgung in Münchenstein

Verbinden von zwei Wärmeverbünden

Ziel der Bauherrschaft war es, zwei bestehende Wärmeverbünde über eine rund 150 Meter lange Fernleitung zu vereinen. Ein neuer, leistungsstärkerer Holzkessel deckt rund 40% der Wärme als Grundlastkessel. Die Restdeckung übernimmt die bestehende Zentrale Loog über ein Blockheizkraftwerk und den Öl-Spitzenkessel.

Der Heizraum des Holzkessels war schon in der Vergangenheit knapp bemessen. Der neue, grössere Kessel mit Filteranlage hätte eigentlich das Verschieben des bestehenden Wassererwärmers in einen anderen Raum bedingt. Ein Holzkessel sollte für optimierten Betrieb zudem mit einem Speicher betrieben werden. Für diesen Speicher gab es ebenfalls keinen Platz im Gebäude. Die ursprünglichen externen Planungsansätze sahen vor, diesen ausserhalb des Gebäudes zu stellen – dies in einem Wohnquartier!

Dank unserer speziellen Disposition konnte der bisherige Standort des Wassererwärmers inkl. Anschlüssen beibehalten werden. So waren weder Umbauten noch Provisorien nötig. Die Kosteneinsparungen gegenüber der ursprünglich geplanten Lösung betrugen CHF 30‘000.—. Die zweite Änderung bestand in einer Sanierung der Fernleitungsanlage, um den bestehenden Speicher der Zentrale Loog für den Holzkessel zu nutzen, dies ohne zusätzliche Fernleitung. Die Einsparungen in diesem Bereich betrugen rund CHF 25‘000.— für die nicht benötige Speicheranlage und deren Anschlüsse sowie weitere CHF 80‘000.— für das Weglassen der zweiten Verbindungsleitung zwischen den beiden Zentralen.
Die Anlage ist seit 2012 in Betrieb und versorgt die Bezüger sehr zuverlässig. Die Installationskosten waren rund 10% tiefer als budgetiert.

Baujahr

2011/2012

Bauvolumen

CHF 1‘000‘000.–

Kosteneinsparung

CHF 200‘000.–

Heizleistung:
  • 1‘200 kW

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07 Jul

Lüftungsplanung, Einkaufszentrum

Mythen Center Schwyz

Lüftungsplanung und MSR Zentrale West

Die älteste Lüftungszentrale des Centers musste nach 30 Jahren umfassend saniert werden. Damit die Betriebsunterbrüche so kurz wie möglich ausfallen, haben wir die beiden Läden-Monoblöcke von 24‘000 m³/h Luft auf das Dach gestellt, während in der Zentrale demontiert wurde. Nach kurzer Zeit konnte alles wieder angeschlossen und provisorisch in Betrieb genommen werden. Der lüftungstechnische Unterbruch der Räume wurde so auf gerade mal 14 Tage reduziert.  Sämtliche Zonen verfügen über Nachwärmer. Die von uns gebaute Heizungshydraulik verzichtet auf Internpumpen. Dank dieser Vereinfachung der Anlage sank der Rohrleitungs- und Elektroaufwand erheblich. Wir lieferten auch die gesamte Regulierung der Anlagen. Durch die konsequente Busverkabelung mit einer von der Klappenstellung der Volumenstromregler abhängigen Luftmengenregelung  fahren die Ventilatoren immer auf der minimal notwendigen Leistung.

Baujahr

2007 bis 2018

Bauvolumen

1‘500‘000

Luftmengen
  • Läden-Anlagen 2 x 24‘000 m3/h
  • Restaurants 2 x 8‘500 m3/h
  • Weitere Anlagen Summe 8‘000 m3/h
Heizleistung:
  • Zentrale West 350 kW
Kälteleistung
  • 250 kW

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07 Jul

Reinraum, Klinik

Augenlaserzentrum Fribourg

Reinraumlüftung mit Kältemaschine-Wärmepumpe und Ausführung der Regulierung

Dr. Aus der Au, einer der führenden Schweizer Ärzte in der Augenlaser-Technik baut ein neues Untersuchungs- und Operations-Zentrum in Fribourg. Die dafür gemieteten Räume haben nur geringe Raumhöhen, dem Einbau von Lüftungen sind dadurch enge Grenzen gesetzt. Wir haben das Büro neben dem OP-Raum in einen Technikraum umgewandelt. Die engen Platzverhältnisse bedingten eine kompakte Bauart. Es fehlte die Heizwärme, daher haben wir die vorgesehene Kältemaschine als Heiz- und Kühlmaschine gebaut. Aus energietechnischen Gründen haben wir die OP-Lüftung mit variabler Luftmenge gebaut, bei gleicher Luftqualität kann die Anlage bis 55% der Nennluftmenge fahren. Der Energieverbrauch der Kältemaschine–Wärmepumpe und Lüftungsventilatoren zusammen ist geringer als der Nennenergieverbrauch der beiden Ventilatoren gewesen wäre.

Baujahr

2008

Bauvolumen

CHF 170‘000.–

Kosteneinsparung

Umbau der bauseitigen Heizinstallation und gebäudeinterne Fernleitung fällt weg ca. CHF 30‘000.–

Heizleistung:
  • 10 kW
Kälteleistung
  • Klimakühlung 25 kW
Luftmenge OP-Lüftung
  • 2‘500 bis 4‘500 m3/h

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