11 Jun

Energieoptimierung, FIFA

FIFA Zürich

Energieoptimierung (Auszug aus der Zusammenfassung der Studie)

Das FIFA–Verwaltungsgebäude ist als elektrischer Grossverbraucher klassifiziert. Der Stromverbrauch deckt sich seit 2013 nicht mehr mit der Zielvereinbarung welche die FIFA 2007 mit dem Kanton Zürich abgeschlossen hat. Wäre diese Ziel­kennlinie 2015 nicht erreicht worden, wäre die Vereinbarung gekündigt worden und der Kanton hätte der FIFA gemäss Energiegesetz wirtschaftliche Massnahmen aufgezwungen. Um diesen Auflagen vorzugreifen, wurde von der FIFA eine Studie in Auftrag gegeben. Ziel war es, die sofort nutzbaren Potentiale zu realisieren und zukünftige Verbesserungen aufzuzeigen.

Wir stellten zunächst sehr grosszügig dimensionierte Anlagen fest, die zudem konstant in Betrieb waren. Durch diverse regeltechnische Optimierungen und Ergänzung konnten wir nicht nur die Verbrauchszahlen deutlich reduzieren, sondern gleichzeitig auch den Raumkomfort grösstenteils verbessern.

Folgende Massnahmen  wurden 2015 durchgeführt:

  • Ergänzen von CO2- und Feuchtefühlern bei den dafür geeigneten Lüftungsanlagen, neue Luftmengenregelung nach Temperatur, CO2-Gehalt oder Feuchte der Abluft
  • Anpassen der Zeitprogramme für alle Lüftungen nach Nutzungsart, weitgehendes Abschalten der Lüftungen am Wochenende
  • Anpassen der Vorlauftemperaturen der Umluftkühler und der Kühldecken
  • Anpassen Speichermanagement der Kältemaschinen – Wärmepumpen
  • Sperren von Heizen und Kühlen der Heiz- / Kühldecken nach Aussentemperatur

Diese Massnahmen reduzieren den Jahresstromverbrauch der haustechnischen Anlagen um rund 20%.

Baujahr

2013 / 2014

Bauvolumen

CHF 140‘000.–

Kosteneinsparung

Als Variante wären nur neue Maschinen in Frage gekommen, ca. CHF 300‘000.–

Heizleistung:
  • 4 x 230 kW
Kälteleistung:
  • 4 x 220 kW

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11 Jun

Wärmeverbund, EBM

EBM Wärme AG

Wärmeverbund…

Baujahr

Bauvolumen

….–

Kosteneinsparung

….–

Heizleistung:

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30 Apr

Denkmalschutz, Rigibahn

Rigibahn AG

Sanierung Hochperron und Turm Bahnhof Goldau

Die historische Eisenbahnbrücke der Rigibahn in Goldau muss angehoben werden. Die damit verbundenen Sanierungen ziehen die Erneuerung der haustechnischen Anlagen nach sich. Die neu innerhalb der Brücke platzierten Laden- und Büroeinheiten weisen selbstredend höhere Komfortansprüche auf, als die bisherigen Perron-Anlagen. Die neue HLK-Anlage nutzt die Abwärme der Gewerbekälte zur Beheizung und Wassererwärmung, eine kombinierte Wärmepumpe-Klimakältemaschine sorgt für die sonstigen Heiz- und Kühlbedürfnisse. Büro- und Ladenflächen sind über eine auf dem Dach aufgebaute Lüftungsanlage belüftet.


Baujahr

2014

Bauvolumen

N.N.

Kosteneinsparung

N.N.

Heizleistung:
  • Perronbrücke und Turmbau 8 kW
Kälteleistung
  • Gewerbekälte 3 kW
  • Klimakälte Laden und Büro 6 kW

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